Besuch DLR

 

Forschung verbindet und braucht Ausdauer

Unter diesem Motto haben die CDU-Ortsverbände Efferen und Stotzheim/Sielsdorf unter der Leitung von Ulrich Schulte eine Informationsreise zum „Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ nach Porz unternommen. Unter fachkundiger Leitung einer Studentin der Luft-/Raumfahrttechnik und einem Student der Turbinen-/Düsen und Antriebstechnik wurde den Teilnehmern eine schwierige Materie näher gebracht. So konnte sich u. a. der Ratsmitglied und Ortsvorsteher Thomas Blank von der Funktionalität eines Sonnenofens überzeugen lassen. Im Nutzerzentrum für Weltraumexperimente konnte sich Ratsmitglied Herbert Verbrüggen über die Mission Rosetta informieren. Noch nie war eine Sonde so lange zu einem Zielobjekt unterwegs, und noch nie wurde ein Gerät auf einem Kometen abgesetzt. Wahrscheinlich wird die Mission im September 2016 (nach 12 Jahren) auf einen Kometen stürzen. Zum Zeitpunkt der Besichtigung hatte die Gruppe das Glück, dass gerade noch wenige Minuten Kontakt zum Lande-Roboter Philae bestand. Auf einem Großmonitor konnten die Kontaktaufnahmen des über 510 Millionen Kilometer von unserem Planeten Erde entfernt verfolgt werden. Der aktuelle Standort ist bis heute nicht genau festzulegen. Man hofft, dass man das kühlschrankgroße Gerät bis zum Ende der Mission metergenau orten kann. Faszinierend ist für Kreistagsmitglied und Ortsvorsteher Otto Winkelhag die Schärfe der Fotos die zum DLR-Porz gesendet werden. Da kann man Landschaften feststellen wie bei uns, schwärmt er. Berghänge, Ebenen sowie glatte und raue Flächen.

Zum Abschluss der Fahrt saß man bei einem Gläschen Kölsch in netter Runde zusammen und diskutierte über das Erlebte. Fazit: Da muss man in gewisser Weise auch Optimist sein, wenn man jahrelang an so einem Projekt arbeitet. Von diesen optimistischen Menschen sollten es auch mehr in den Reihen der ehren- und hauptamtlichen Politiker geben.

 
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